Monat: November 2021

Prüfung Suchtberater

Geschafft  der Suchtkrankenberater Lehrgang der „Limmerschleuse “ ist am letzten Samstag beendet worden. Das was uns wirklich freut ist das ein Gruppenmitglied die Prüfung bestanden hat. Alle anderen Teilnehmer haben den Kurs auch erfolgreich beendet. Der Suchtkrankenberater Lehrgang baut auf dem Suchtkrankenhelfer Lehrgang auf und vertieft das erlernte und beinhaltet aber auch neue Themen. Der Suchtkrankenhelfer ist in den meisten fällen ehrenamtlich tätig und leitet oftmals Selbsthilfegruppen wie z. B. Xtradry .  Bei Xtradry ist auch ein Suchtkrankenberater ehrenamtlich in der Gruppenleitung tätig.  Er kann wie der Name schon sagt auch beratend tätig sein.  In vielen Firmen gibt es auch Berater die im Falle eines Falles mit Abteilungsleitern zusammen einen Betroffenen beraten.  

Übrigens wir haben was gegen Sucht

Schmalzbrot essen

Am Donnerstag fand in der Praxis Bockisch das jährliche Schmalzbrot essen der Suchtselbsthilfe an der Limmer Schleuse statt.

Die Gruppenleiter der einzelnen Gruppen trafen sich bei Brot Schmalz polnischen Gurken Käse und leckeren Säften zum Jahresausklang. Selbstverständlich wurden die geltenden Corona Regeln eingehalten.

Nachdem alle ein bis mehrere Brote verspeist waren ließen wir  das Jahr 2021 Revue passieren .  Hervorzuheben waren definitiv die Kurse Suchtkrankenhelfer und Suchtberater die in diesem Jahr stattgefunden haben und auch beendet wurden oder nächstes Wochenende mit den Prüfungen zum  Suchtkrankenhelfer  beendet werden.

Für das Jahr 2022 wurden  einige Vorträge und Veranstaltungen geplant. Weiterhin wurde besprochen, das sich alle Gruppenleiter der einzelnen Selbsthilfegruppen alle viertel Jahr zum gemeinsamen Meinungsaustausch treffen.

Im Laufe des Jahres 2022 wird es noch einige wichtige Entwicklungen geben die wir natürlich auch hier berichten werden.

 

Cannabis Legal

Ist das eine gute Idee ?

Die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt das der Konsum und der Besitz von Cannabis legalisiert werden soll.

Ich als Suchtberater bin zwiegespalten. Es ist für alle meiner Meinung nach besser wenn die Legalisierung kommt. Der illegale Verkauf wird weitestgehend gestoppt und dadurch den Leuten die damit Geschäfte machen das Wasser ein wenig abgegraben. Außerdem steht der Konsument nicht mehr mit einem Bein im Gefängnis.

Hups ich vergaß der Staat hat ja auch was davon.

Die Steuereinnahmen werden sicherlich nicht ohne sein, die Kosten für Gerichtsverfahren werden deutlich reduziert. Und auch die Lizenzkosten für Produktion und Anbau werden wahrscheinlich an den Staat fallen. Kommen noch die Strafen hinzu wenn man beim Selbstanbau erwischt wird.

Allerdings fallen mir sonst so gar keine Vorteile ein.

 

 

Ich denke das der Konsum deutlich zunehmen wird und auch der missbräuchliche Gebrauch von Cannabis nicht stark ansteigen wird . Somit wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, das wir in der Suchtselbsthilfe auch mehr zu tun bekommen . Das ist für uns als Suchtselbsthilfe nicht schlecht aber für zukünftig Betroffene mit ziemlich viel Leid verbunden. Fragt sich ob die neue Bundesregierung das einkalkuliert hat und auch bereit ist die Rehabilitationskosten zu tragen. Wir haben eh schon knappe Ressourcen in Sucht und Rehakliniken.

Der geplante Verkauf von Cannabis sollte dann nicht in jedem Supermarkt sondern in speziellen Geschäften oder Apotheken abgewickelt werden, so dass Minderjährige nicht zu einfach an das Gras oder wie man es auch immer nennen will kommen können.

Mein Fazit ist das ich zwiegespalten bleibe. Ich finde es gibt einige Vorteile bei der Legalisierung von Cannabis aber ich sehe auch die Nachteile, die das ganze mit sich bringt. Und bei welcher Droge hören wir auf zu legalisieren ?

Was man aber schon viel früher hätte tun sollen ist die offizielle Freigabe zu therapeutischen Zwecken durchzusetzen. Es ist für Betroffene immer noch schwer und fast unmöglich an Cannabis z.B. zur Schmerzbekämpfung heran zu kommen.

Das muss deutlich leichter werden

Übrigens Wir haben was gegen Sucht

Corona Update

Wir haben uns schweren Herzens dazu entschlossen unsere Gruppenabende nur noch unter der 2 G Regel durchzuführen. Uns gefällt das ganz und garnicht. Aber durch die wirklichen hohen Ansteckungsraten sehen wir das als die im Moment praktikabelste Lösung. Wir bitten euch daher zu den Gruppenabenden einen Impf oder Genesenennachweis, letzterer darf nicht älter als sechs Monate sein, mitzubringen.

Wir hoffen das die 2G + Regel nicht umgesetzt werden muss oder wir irgendwann unsere Abende wieder per Videokonferenz abhalten müsssen . Die üblichen Regeln zur Kontaktnachverfolgung werden weiter gelten.

Wir würden uns freuen wenn ihr uns weiter aufsucht und wir zusammen gute Abende verbringen können und wir uns gegenseitig stärken im Kampf gegen unsere Sucht.

Wir haben was gegen Sucht

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