Kategorie: Rückfallprophylaxe

Kann man ohne Alkohol kochen

Wie bin ich auf diese Frage gekommen ?

Bei meinen Recherchen für diesen Blog  lese ich auch immer wieder Berichte von Kenn dein Limit.  Und da stach mir ein Artikel ins Auge Kochen ohne Alkohol.

Mich beschäftigt dieses Thema schon seitdem ich Abstinent geworden bin. Und es regt mich auch ziemlich auf.  In den meisten Rezepten wird eine Menge Alkohol verarbeitet. Das schadet nicht nur uns Alkoholkranken sondern insbesondere auch unseren Kindern.

Es hat mich auch immer wieder beschäftigt ob ich irgendwo Rezepte finde wo kein Alkohol verwendet wird. Klar gibt es die. Aber Klassiker wie zum Beispiel ein Rinderbraten hat in jedem Rezept eine gute Menge Rotwein. Einige Fernsehköche übertreiben es meiner Meinung nach auch mit der Zugabe von Alkohol  in den Rezepten.

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Als Alkoholkranker beim Zahnarzt

Zahnschmerzen

Lang ist es her das ich das letzte mal beim Zahnarzt war. Mindestens vier Jahre und mein letzter Zahnarzt kannte mich gut, mit all meinen alten Lastern.

Nun ja, da ich den Wohnort gewechselt hatte brauchte ich neue Ärzte.  An den Zahnarzt hatte ich  noch nicht gedacht. Aber als ich Zahnschmerzen bekam musste  ein neuer her, der mich natürlich nicht kannte. Und ich hatte so einiges vergessen.

Der erste Termin

Wie das so ist bin ich dann bei meinem neuen Zahnarzt zum ersten Termin aufgelaufen und habe den Anamnese Bogen ausgefüllt. Da stand dann auch die Frage ob man Suchtkrank ist oder eben nicht.

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Was kann ich tun ich habe einen Rückfall

Die Rückfallfrage stellen sich immer wieder viele Betroffene.  Du siehst also du bist nicht allein . Auch wenn es erstmal wie eine Niederlage für Dich aussieht kann der Rückfall uns allen passieren selbst wenn wir jahrelang Abstinent gelebt haben.

Hast du den Rückfall vorbereitet ?

Es ist tatsächlich ein Unterschied ob Du den Rückfall vorbereitet hast oder ob der Rückfall „spontan“ passiert ist. Letzterer ist leichter zu bekämpfen. Man hört einfach auf zu konsumieren . Das funktioniert erstaunlich oft.

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Peergroup warum man die wechseln sollte

Was ist eine Peergroup

Meine Definition einer Peergroup ist mein soziales Umfeld. Das sind also alle Menschen mit denen ich mich umgebe oder auch Menschen die oft bei mir sind . Als erstes möchte ich da meine Familie nennen .   Das ist die Gruppe, die mir am nächsten ist und  mit denen ich auch einen großen Teil meines Lebens verbringe. Eine wichtige Peergroup sind meine Freunde und Bekannte mit denen ich sehr gerne zusammen bin. Mit dieser Gruppe kann ich im „besten Fall“ Pferde stehlen und wir sind füreinander da.

Die nächste Gruppe sind meine Arbeitskollegen mit denen ich auch ne Menge Zeit verbringe.  Manche Kollegen hat man gerne um sich manche aber auch nicht. Aber diese Gruppe kann man sich genau so wenig aussuchen wie die Familie.

Es klingt hart. Man kann aber wenn es nötig ist sogar die Familie oder die Arbeitskollegen verlassen, auch wenn das im Falle der Familie extrem schwer ist.

 

Was macht die Peergroup mit mir

Wir haben gelernt, die Peergroup ist ein Teil des sozialen Umfeldes. Dadurch hat sie einen ziemlich großen Einfluss auf unser Denken und Handeln.

In der aktuellen Situation sieht man ziemlich deutlich was diese Gruppen mit uns machen können Weiterlesen

Alle Jahre wieder steht Weihnachten ins Haus

Heilgabend

Weihnachten ist für uns Suchtkranke nicht immer ganz einfach . Wir feiern im Kreise der Familie oder allein. Oder wir feiern gar nicht.  Jede dieser Situationen kann  uns echte Probleme bereiten und einige Betroffene greifen dann zu ihrem Suchtmittel und bauen einen Rückfall.  Es wäre schön wenn man das verhindern könnte.

 

Was kann man in der Familie machen ?

Aus eigener Erfahrung weiß ich das die Feiertage ganz schön stressen können und oft auch ein handfester Krach ausbricht.  Der Baum soll geschmückt werden, das Essen muss zubereitet werden, die Gäste kommen bald und die Kids wollen ihre Geschenke.

Da haben wir Süchtigen schon mal gerne einen Getrunken oder anderes Zeugs konsumiert . Geholfen hats nix.  Das Umfeld war nur sauer.

Ich habe für mich irgendwann folgende Lösung gefunden.  Der heilige Abend war nur für mich und meine Partnerin da und natürlich die Kinder. Wenn mal was nicht perfekt war, dann war das eben so.  Es gibt im ganzen Haus keinen Alkohol. Auch das Essen wird nicht mit Alkohol zubereitet.  Wenn es doch mal zu Konflikten kommt ziehe ich mich eine Weile zurück und gehe dem Konflikt aus dem Weg. Das hat meist gut funktioniert.

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